Traumpfad: als Anfänger über die Alpen?! Teil 3

Traumpfad: als Anfänger über die Alpen?! Teil 3

Tag 5 – Fortsetzung – Die Entscheidung

Dadurch, dass Vicky als Alpenneuling doch deutlich größere Probleme hatte, als wir zunächst erwartet hatten und die nächsten Etappen noch um einiges anspruchsvoller werden sollten (Seven Tuxer Summits, oder wie Vicky sagte: die „Seven Summer Taxis“ 😀 😀 , der Geier und die Friesenbergscharte) und zudem auch die Wettervorhersage Regen prognostizierte, mussten wir uns lange mit dem weiteren Verlauf unserer Reise auseinander setzen.

Uns beiden war klar, dass an dieser Stelle nicht die Wanderschaft beendet werden sollte. Und eigentlich war es auch das Etappen-Wandern, was den Reiz dieser Reise für uns ausmachte. Genau auf diese Weise wollten wir die Alpen entdecken.
Trotzdem mussten wir versuchen, die Lage und die eigenen Fähigkeiten realistisch einzuschätzen. Denn die Reise sollte weder zur Zwangsveranstaltung werden und von Angst geprägt sein, noch wollten wir nicht blindlings unvernünftige Gefahren eingehen, nur um unserem vorher gesteckten Selbstanspruch gerecht zu werden. Auch, wenn die Ambitionen groß waren, wollten wir uns nicht von übertriebenem Ehrgeiz treiben lassen. Denn das Eingeständnis, den eignen Anspruch nicht zu erfüllen, bereitet ein negatives Gefühl und lässt die Unsicherheit weiter wachsen. Und schließlich waren wir ja auch nicht zu einer Exposition hier, sondern wollten die Wanderung genießen und uns an dem Erlebten erfreuen.
Auf der anderen Seite wollten wir nicht zulassen, uns als Verlierer zu fühlen, was sicherlich der Fall gewesen wäre, wenn wir die Alpen vorzeitig verlassen hätten.

Glücklicherweise befanden wir uns in Hall unweit von Innsbruck, was glücklicherweise direkt am Eingang zu den Stubaier Alpen liegt, die Deedee wiederum glücklicherweise seit seiner Kindheit kennt! So war der Plan schnell geschmiedet, dort ein Trainingslager einzuschieben, bei dem Vika sich paso a paso an die Schwierigkeitsgrade der alpinen Wanderungen heran tasten konnte.

Also, ab ins Stubaital!

Stubaital
Stubaital

Tage 6-14

Da wir Vagabunden der modernen Generation sind, hatten wir den Luxus, unsere Reiseplanung um 180 Grad zu drehen und ein komplett neues Programm auf die Beine zu stellen. Zusätzlich hatten wir genügend Geld, um es den Innsbrucker Verkehrsbetrieben in den Rachen zu werfen, um im Tal Bus zu fahren.
Unsere Ferienwohnung im Örtchen Neustift war klein und fein und hatte alles, was man so braucht für einen kurzen Aufenthalt. Von dort aus konnten wir zahlreiche Wanderungen im Stubaital unternehmen.
Wir wanderten vom Tal aus auf den Gipfel des „Hohen Burgstalls“, fast auf die Serles, bis auf 50 hm zur  Elferspitze, zur Sulzenauhütte, auf die Pfarrachalm und in die Sauna 🙂
Wir genossen kulinarische Highlights und waren täglich in wunderschöner Berglandschaft unterwegs.

Auf dem Weg vom "Hohen Burgstall"
Auf dem Weg vom „Hohen Burgstall“
Weg zur Sulzenauhütte
Weg zur Sulzenauhütte
Weg zum "Hohen Burgstall"
Weg zum „Hohen Burgstall“
Weg zum "Hohen Burgstall"
Weg zum „Hohen Burgstall“
Weg zum "Hohen Burgstall"
Weg zum „Hohen Burgstall“
Stubaital
Stubaital
Blick vom Elfer
Blick vom Elfer
Blick vom Elfer
Blick vom Elfer
Elfer
Elfer
Gipfel "Hoher Burgstall"
Gipfel „Hoher Burgstall“
Am Wasserfall
Am Wasserfall
"Hoher Burgstall"
„Hoher Burgstall“

Paragliding auf dem Elfer
Paragliding auf dem Elfer

Elfer
Elfer
Stubaital
Stubaital
Elfer
Elfer

Wir verlebten eine lehr- und erlebnisreiche Woche. Doch ob es wirklich dazu gereicht hat, dass wir auf den Traumpfad zurück kehren wollten, das erfahrt ihr in:

Traumpfad: als Anfänger über die Alpen?! Teil 4

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 
%d Bloggern gefällt das: